Zwei Ausstellungen

Zwei Ausstellungen

29 August 2019 | Sebastian Jüngel

Im Rahmen der Sektion für Bildende Künste finden im Herbst am Goetheanum eine Ausstellung von georgischen Künstlern und eine Verkaufsausstellung statt.


3605 Kilometer hat Marianne Schubert mit dem Auto hinter sich. Sie holte Bilder des georgischen Künstlers Irakli Parjiani (1950–1991) aus einem Privatbesitz von Finnland ans Goetheanum. Er ist der einzige nicht mehr lebende von den neun Künstlerinnen und Künstlern, die in der Ausstellung ‹Zeitgenössische Malerei aus Tiflis/Georgien› von 28. September bis 1. Dezember voraussichtlich 60 ihrer Werke zeigen. «Die anthroposophisch inspirierten Künstler beschäftigen sich unter anderem mit Motiven aus der Bibel», so Marianne Schubert. Einige von ihnen sind in Georgien sehr bekannt; so hängen Werke von Irakli Parjiani im Kunstmuseum von Tiflis.

Für Marianne Schubert ist es als Leiterin der Sektion für Bildende Künste wichtig, die Vielfalt der Ausdrucksmittel und Motive des anthroposophisch inspirierten Kunstschaffens sichtbar zu machen: «Jeder kann davon Impulse für sich bekommen, im Staunen dem gegenüber, was alles aus anthropo­sophischer Quelle hervorgeht.» Die Künstler sind dankbar, falls jemand ihre Werke erwerben möchte. Die Ausstellung wird von der Botschaft Georgiens in der Schweiz unterstützt. Die Vernissage findet am 18. September um 18 Uhr im Goetheanum statt.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder von 28. November bis 1. Dezember eine Verkaufsausstellung mit Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler aus dem Dreiländereck (CH, DE, FR). Auch sie macht den Reichtum des künstlerischen Schaffens sichtbar. Der Erlös kommt in gleichen Teilen den Kunstschaffenden und der Sektion zugute. Bis Redaktionsschluss lagen 200 Bilder und Plastiken von 70 Künstlerinnen und Künstlern vor.


Web sbk.goetheanum.org