Klimatagung

Klimatagung

02 Februar 2021 Sebastian Jüngel 602 mal gesehen

Biodynamische Landwirtinnen und Landwirte und mit der Klimafrage verbundene junge Menschen wirken bei der Tagung ‹Atmen mit der Klimakrise› zusammen.


Blickt die Landwirtschaft auf das Klima, geht es ihr um das bestmögliche Fruchtbarmachen der Erde und um das Minimieren von Kohlendixoid. «Ohne gesundes Klima kein Ertrag», bringt es Ueli Hurter, Landwirt und Co-Leiter der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum, auf den Punkt. Bäuerinnen und Bauern ringen mit extremen Wetterlagen, Hitzeperioden und Starkregen, der den Boden nicht weniger als Trockenheit strapaziert und der Erosion aussetzt. Parallel dazu sorgen sich junge Menschen um die Erde, auf der sie noch lange leben wollen.

«Aus der Zusammenarbeit von Landwirtinnen und Landwirten und jungen Menschen werden Erneuerungsimpulse entstehen.» Davon ist Constanza Kaliks, Leiterin der Jugendsektion am Goetheanum, überzeugt. Jugendsektionsmitarbeiterin Ronja Eis hat festgestellt: «In den letzten drei Jahren war zwar schon die Natur bei jungen Menschen immer präsent; mit dem veränderten Kontext in der Außenwelt und durch Bewegungen wie ‹Fridays for Future› oder ‹Extinction Rebellion› erscheint ihnen ihre Beziehung zur Natur dringlicher als zuvor.»

Auf der digitalen Tagung ‹Atmen mit der Klimakrise› ist der gemeinsame Ausgangspunkt ein Klimabegriff, der Fakten rund um kosmische Rhythmen und Auswirkungen des Anthropozäns in einen Zusammenhang mit einer Auffassung der Erde als lebendiges Wesen bringt. Werte, die dabei eine Rolle spielen, sind eine respektvolle Beziehung zur Umwelt, ein Achten der Biodiversität, ein ökologischer Wachstumsbegriff und Modelle für eine klimafreundliche Wirtschaft und Gesellschaft.


Digitale Tagung Atmen mit der Klimakrise – ökologisch, sozial, spirituell, 11. bis 14. Februar 2021