Kunst und Konjunktion

Kunst und Konjunktion

24 November 2020 Oliver Conradt 1918 mal gesehen

Die Beziehung zwischen Kunst, Mathematik und Spiritualität und die Große Konjunktion gehören zu den Themen der Mathematisch-Astronomischen Sektion.


Ester G. Mecías aus Spanien und Charles Cross aus den USA veranstalten von 9. November bis 14. Dezember eine Reihe von Online-Kolloquien, die sich mit den Werken von Emma Kunz (1892 – 1963) und Hilma af Klint (1862 – 1944) beschäftigt. Die Reihe wird im Rahmen der Mathematisch-Astronomischen Sektion und in Zusammenarbeit mit der Sektion für Bildende Künste angeboten.

Emma Kunz und Hilma af Klint erkundeten und erzeugten mit ihrem Schaffen esoterische, mathematische und abstrakte Welten. Ihnen war bewusst, dass ihre Kunst erst in der Zukunft würde verstanden werden können. Die heute immer noch wachsende, unglaubliche Popularität ihrer Kunstwerke spricht für die Bedeutung dieser Themen in der Gegenwart. Die Kunstwerke von Emma Kunz und Hilma af Klint bieten Gelegenheit, die Beziehung zwischen Kunst, Mathematik und Spiritualität zu entdecken: Ester G. Mecías und Charles Cross beschäftigen sich in den Kolloquien mit der Frage, wie heute das Schaffen dieser beiden prophetischen Frauen gelesen werden kann.

Die Mathematisch-Astronomische Sektion bietet zudem im Dezember zwei deutschsprachige Webseminare mit Hartmut Ramm und Wolfgang Held sowie zwei englischsprachige Webseminare mit Alexander Murrell und Mary Stewart Adams zur Großen Konjunktion an.

Die Mathematisch-Astronomische Sektion produziert seit Jahrzehnten astronomische Daten für Kalendermacher. In diesem Jahr war die Nachfrage nach diesen Daten besonders hoch, sodass ein Verkaufserlös von über 10 000 Franken erzielt wurde.


Web: Mathematisch-Astronomische Sektion