Stärkung des eigenen Immunsystems

Stärkung des eigenen Immunsystems

24 März 2020 | Markus Sommer

Die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) lässt viele Menschen danach fragen, was man neben Ansteckungsvermeidung durch Husten-Etikette und anderes zur eigenen Kräftigung tun kann. Die hier gegebenen Beschreibungen sind keine Empfehlungen und gegebenenfalls der individuellen Gesundheitslage anzupassen.


Warum kommt die Erkrankung jetzt? Vor etwa 100 Jahren zog die Spanische Grippe über die Erde, und Rudolf Steiner benannte einen kosmologischen Aspekt, der auch heute eine Rolle spielen könnte. Das Zusammenstehen der äußeren Planeten wirke, vermittelt durch die Sonne, störend auf den «Kopf-Brust-Rhythmus» – in erster Linie bei denjenigen, bei denen dieser bereits gestört ist (vgl. GA 312, Vortrag vom 7. April 1920) –, ein Rhythmus, der auch heute vielfach gestört ist.

Stärkende Seelenregungen unterstützen

Nun gibt es Übungen in der Heileurythmie, die geeignet sind, den Brustraum zu erwärmen und die Beziehung zwischen Kopf und Brustraum zu stabilisieren sowie stärkende Seelenregungen zu unterstützen. Es sind dies unter anderem ‹Liebe – E›, ‹Hoffnung – U›, ‹A – H› und ‹Rhythmisches R›. Rudolf Steiner schildert im ‹Heileurythmiekurs› (GA 315, Vortrag vom 16. April 1921) die stärkende Wirkung dieser Übungen auf das Zusammenwirken der menschlichen Wesensglieder.

Eindringen des Virus erschweren

Was kann man sonst tun? In der Schleimhaut der Atemwege gibt es sogenannte Bitterstoffrezeptoren. Wenn wir Bitteres zu uns nehmen (Chicorée, Radicchio, Endiviensalat, Löwenzahn- und Schafgarbensprossen und andere), werden diese aktiviert. Dadurch verbessert sich der Abtransport von Schleim, und die lokale Abwehr wird auf mehreren Ebenen aktiviert. Süßes hemmt diese Wirkungen dagegen. Daher ist Verzicht auf (zu viel) Süßes und die Aufnahme von Bitterem in den Speiseplan sinnvoll.

Ebenfalls an der ersten Barriere, die ein Virus überwinden muss, ist Echinacea wirksam. Versuche zeigen, dass Extrakte des Sonnenhutes das Virus an der Schleimhaut vor Eindringen in die Zellen inaktivieren können. Man kann Echinacea-Mund- und Rachenspray einsprühen oder Echinaceaextrakte enthaltende Tabletten lutschen.

Genügend Schlaf

Genug Schlaf ist wichtig. Selbst die Grippeimpfung ist effektiver, wenn man nachts mindestens sieben Stunden schläft. Ebenso wichtig sind genug Bewegung und Sonnenlichtaufnahme, weshalb Spaziergänge im Freien stärkend wirken.


Buch Markus Sommer: Grippe und Erkältungskrankheiten natürlich heilen