Zur Überbauung nahe dem Goetheanum-Park

Zur Überbauung nahe dem Goetheanum-Park

19 Dezember 2019 | Wolfgang Held

In Nähe des Goetheanum ist eine Siedlung geplant. Engagierte Bürgerinnen und Bürger kritisieren, dass durch die Quartierpläne ‹Schwinbach Süd› und ‹La Colline – Auf der Höhe› das Goetheanum gleichsam verdeckt werden würde. Das Goetheanum nimmt dazu Stellung.


Das Goetheanum ist einer der weltweit frühsten Großbauten in Sichtbeton und zugleich Pionier der heute an vielen Orten anzutreffenden organischen Architektur. Die Anthroposophische Gesellschaft nimmt in diesem Sinne den Erhalt des Goetheanum und seiner Umgebung als nationales Kulturerbe ernst und wendet hierfür beträchtliche Mittel auf. Zweckgebundene finanzielle Zuflüsse aus allen Kontinenten machen dies möglich. Auch geschieht dies in enger Kooperation mit und mittels Förderung durch den Denkmalschutz Solothurn sowie den örtlichen Baubehörden. In diesem Sinne schätzen wir das Engagement von Menschen und Institutionen, die sich für unsere Bauten und den umgebenden Freiraum einsetzen.

Die Verantwortlichen im Goetheanum wünschen – auch überkantonal – gute nachbarschaftliche Verhältnisse und folgen bei Baufragen den Verfahrenswegen. Es kann deshalb nicht das Anliegen sein, andere in ihren Bauvorhaben zu behindern, es sei denn, es gingen davon Gefahren oder größere Einschränkungen für den Goetheanum-Bau, seine bauliche Umgebung und seinen Gartenpark aus.

Bei benachbarten Bauvorhaben prüft die Bau-Administration des Goetheanum unter dieser Maßgabe die Beeinträchtigungen, zu denen auch mögliche Sichteinschränkungen und die Störung von Naturzonen gehören. Wir bringen unsere Gesichtspunkte dabei gemäss den üblichen Verfahren ein. Auch die im Arlesheimer Gebiet angrenzenden Quartierpläne ‹Schwinbach Süd› und ‹La Colline – Auf der Höhe› wurden und werden von uns in entsprechender Weise begleitet.

Wolfgang Held, Pressesprecher das Goetheanum


Foto: Wolfgang Held