Waldorf-Impuls

Waldorf-Impuls

03 Juli 2019 | Aban Bana

Aban Bana, Eurythmistin und Waldorf­lehrerin, hat eine Hommage an die Waldorfpädagogik in Form eines Rap-­Gedichts geschaffen.


Waldorfpädagogik hat dem Leben von Millionen Menschen weltweit einen neuen Sinn gegeben, und das nicht nur Kindern, sondern auch Menschen in allen gesellschaftlichen Schichten. Ich habe mich gefragt, wie ich Rudolf Steiner, der diese Erziehungsform ermöglicht hat, würdigen kann. Da kam mir der Gedanke, ein Gedicht zu schreiben, das gerappt werden kann.

Die Worte flossen leicht; die ‹Urauf­führung› fand an einem Abend während der Generalversammlung am Goetheanum statt. Es kam sehr gut an, und ich wurde ermutigt, es auf der Welterziehertagung und der anschließenden Jugendtagung ‹Courage› am Goetheanum zu präsentieren. Hier der Wortlaut von ‹Der Waldorfimpuls› (auf Englisch gereimt):

Es war im Jahr 1919,
Als der Erste Weltkrieg zu Ende gekommen war.
Da kam zu Dr. Rudolf Steiner ein Freund,
Der wollte eine Schule
Für die Kinder der Arbeiter seiner Fabrik.
Und so begann die Waldorfgeschichte.

Emil Molt war der Direktor der Fabrik.
Mit Mitgefühl und Weitsicht führte er seine Mitarbeitenden.
Rudolf Steiner verwirklichte den Traum von Emil Molt:
Vorträge vor dem neuen Waldorflehrer-Team.

Eine Erziehung, die auf seiner spirituellen Einsicht basiert,
Dreigegliedert in Stärke, Wärme und Licht.
Ein Lehrplan, der den Bedürfnissen des Kindes entspricht,
Damit die Kinder wahrhaftig, mutig und gutherzig (mild) werden.

Auf den Flügeln der Anthroposophie: östlich nach China,
Wie auch nach Westen, nach Argentina (das reimt auf China),
mit Indien und vielen anderen Ländern dazwischen,
Aufgepasst, jetzt haben wir 2019!

So! Die Waldorfpädagogik ist da, um zu bleiben.
Für künftige Generationen erhellt Waldorf den Weg,
Damit sie ohne Konflikte und Streit aufwachsen können.
Es gibt Hoffnung für Kinder aus allen Schichten!


Aus dem Englischen von Sebastian Jüngel.