Weihnachtstagung

Weihnachtstagung

01 März 2019 | Christiane Haid

Bei der Weihnachtstagung am Goethe­anum von 27. bis 31. Dezember ging es um das Wesen Anthroposophie und die Verwandlungskraft der Grundsteinmeditation.


Die Zeit der heiligen Nächte war für die 200 Tagungsgäste aus Großbritannien, den USA, Australien, Frankreich, den Niederlanden, Finnland, Schweden, der Schweiz und Deutschland eine fruchtbare Möglichkeit, sich in vertiefter Weise mit der Grundsteinmeditation zu verbinden. Eine Vielfalt an Aspekten zur Grundsteinmeditation wie ihre Rhythmen, ihre rosenkreuzerischen und michaelischen Fundamente, die beiden Grundsteinlegungen 1913 und 1923, die Michaelschule, die Gestaltung einer neuen Seelen- und Gemeinschaftskultur, Denkerfahrung und Geisterkenntnis, der unbewusste Schwellenübertritt und der Beitrag dieser Meditation zu unserer Menschheitssituation spannten einen weiten Horizont auf. Durch die intensive eurythmische Arbeit in den Eurythmiedemonstrationen und in der gemeinsamen Eurythmie mit allen Teilnehmern sowie die künstlerischen Aufführungen konnten die tieferen Dimensionen dieser Meditation im eigenen Bewegen erfahren werden.

Wie der dreigliedrige Mensch in der Gegenwart um seine Existenz zu ringen hat, zeigte eindrucksvoll die erste Premiere des neuen Goetheanum-Eurythmie-Ensembles mit dem Programm ‹Herzschlag› (‹Anthropo­sophie weltweit› Nr. 1–2/2019).

Zwei Gespräche zum Leben in der Anthroposophischen Gesellschaft ermöglichten tastende Erfahrungen im Begegnen mit dem anderen Menschen.

Es war eine dichte und kontemplative Stimmung zu bemerken sowie eine große Dankbarkeit, dass wir uns alle gemeinsam in dieser besonderen Zeit des Jahres mit der Essenz unserer Anthroposophischen Gesellschaft verbinden und mit ihr arbeiten durften.


Web: www.ssw.goetheanum.org

Foto: Bildmotiv zur Tagung von Christiane Haid (Ausschnitt)