Wirkung von Laut und Ton

Wirkung von Laut und Ton

24 November 2020 Sebastian Jüngel 2151 mal gesehen

Ein Leitmotiv der Arbeit der Sektion für Redende und Musizierende Künste ist das Erschließen und praktische Erfahrbarmachen der Welt der Laute und Klänge.


Die Sektion beauftragte Jitka Koželuhová, Musik für Leier zu komponieren. Diese wurde – mit Kompositionen für Leier von György Kurtág – vom Else-Klink-Ensemble Stuttgart (DE), vom Eurythmeum CH, vom Lichteurythmie-Ensemble (CH) und vom Eurythmieduo Muza St. Petersburg (RU) aufgeführt. «Der Leierklang entspricht dem periphären Tonansatz in der Eurythmie sehr gut», fasst Stefan Hasler seinen Eindruck zusammen. Aus der Probenarbeit berichteten Eurythmistinnen, dass der Leierklang den Atem senke und in den Proben sozial harmonisierend wirke.

Aus dem Bestand des Goetheanum-Archivs macht die Sektion die Noten anthroposophischer Komponist/inn/en auf ihrer Webseite öffentlich zugänglich. Den Anfang machen Werke von Jan Stuten (Musik für die Eurythmie und Trauermusiken) sowie von Gregers Brinch. «Das ist der Anfang einer Online-Notenbibliothek», kündigt Sektionsleiter Stefan Hasler den weiteren Ausbau an.

Beim Abschlusstreffen der Eurythmiestudierenden waren wegen Corona-Reisebeschränkungen sieben von 21 Ausbildungsstätten aus den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz vertreten. Von den Mitgliedern aller Gruppen waren die Abschlussarbeiten am Goetheanum ausgestellt (Kurzfassungen stehen auf der Sektionswebseite).

Mit Freude blickt Stefan Hasler auf die Tagung von 5. bis 9. April 2021 zur Feier von 100 Jahren Heileurythmie, die die Sektion zusammen mit der Medizinischen Sektion veranstaltet. Leitthema ist die Wirkenskraft und Erlebbarkeit der Laute.

Für 2021 sind wiederum vier Aufführungen von Johann Wolfgang Goethes ‹Faust 1 & 2› angesetzt, und zwar im Juli.


Web Sektion für Redende und Musizierende Künste